Plieningen - "Perle der Filder"


Stuttgart-Plieningen ist der südlichste Stadtbezirk von Stuttgart, rund 10 km vom Stadtzentrum entfernt auf der Filderebene gelegen. Die neue Landesmesse und der Flughafen Stuttgart befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft.


Plieningen wurde am 1. April 1942 nach Stuttgart eingemeindet.

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke wurde Plieningen aufgeteilt in die Stadtteile

Plieningen (1), Hohenheim (2), Steckfeld (3),

Asemwald (5) und Chausseefeld (4).

(Grafik Plieningen rechts)


Zur Geschichte.

Eine römische Jupitersäule (280 n. Chr.) an der Körsch, sowie ein Gutshof und einige Funde erinnern an die römische Besiedlung. Die alte Heerstraße (Echterdinger Straße) sowie die Paracelsusstraße sind alte Römerstraßen.

Um 500 erfolgte die Besiedlung durch die „Pleonungen“. Um 600 entstand die Urkirche (St. Martinus, heute Martinskirche) aus Holz als erste Kirche auf den Fildern. Im 12. Jahrhundert nahm ein Hugo von Plieningen an einem Kreuzzug nach Jerusalem teil. Darauf sollen die im historischen Wappen enthaltenen drei Rosen am Rosenzweig zurückzuführen sein. Seit dem 12. und 13. Jahrhundert sind die Herren von Plieningen bezeugt. Der älteste Gewerbebetrieb Plieningens ist die "Obere Seemühle" von 1260 im Körschmühlental. Die Mühle ist eine von dreien und war 1976 der älteste Gewerbebetrieb Stuttgarts.

1747 (Grundsteinlegung) wurde das Rathaus im Mönchhof erbaut. 1770 ließ Carl Eugen von Württemberg das neue Schloss Hohenheim errichten sowie den dazu gehörigen exotischen Garten (Dörfle) anlegen.